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Wärme­pumpe verbraucht zu viel Strom? Wir rechnen nach.

Viele Wärmepumpen laufen schlechter, als sie könnten – nicht wegen des Geräts, sondern wegen Auslegung und Einstellung. Wir finden die Ursache und beheben sie. Egal, wer die Anlage eingebaut hat.

Haus mit Energieeffizienzklassen von A bis G

Kurz gesagt

  • Häufigste Ursachen: zu großes Gerät, fehlender Abgleich, zu hohe Heizkurve.
  • Wir lesen die Anlage aus und rechnen Ihr Haus Raum für Raum nach.
  • Oft genügen neue Einstellungen und kleine Umbauten.
  • Sie erhalten das Ergebnis schriftlich, mit einer klaren Liste der Maßnahmen.

Die häufigsten Ursachen

In den meisten Fällen ist die Wärmepumpe selbst in Ordnung. Das Problem liegt in dem, was um sie herum geplant und eingestellt wurde.

Das Gerät ist zu groß

Es wurde nach dem alten Kessel ausgewählt statt nach der Heizlast. Die Folge: Die Wärmepumpe schaltet ständig an und aus.

Heizlastberechnung

Der Abgleich fehlt

Nahe Heizkörper bekommen zu viel Wasser, entfernte zu wenig. Um die kalten Räume warm zu bekommen, wird die Temperatur für alle erhöht.

Hydraulischer Abgleich

Die Heizkurve ist zu hoch

Jedes Grad Vorlauftemperatur kostet rund 2 bis 2,5 % mehr Strom. Viele Anlagen laufen mit der Werkseinstellung – und damit 10 Grad zu warm.

Heizflächenauslegung

Der Volumen­strom stimmt nicht

Eine Wärmepumpe braucht deutlich mehr Wasserdurchfluss als ein Kessel. Schaffen Rohre und Pumpe das nicht, geht sie auf Störung oder der Heizstab springt ein.

Rohrnetzberechnung

Speicher falsch eingebunden

Ein Pufferspeicher, der Vor- und Rücklauf mischt, zwingt die Wärmepumpe zu höheren Temperaturen, als das Haus braucht.

Der Aufstellort passt nicht

Zu wenig Abstand, Luftkurzschluss oder Bewuchs lassen das Gerät öfter abtauen und lauter arbeiten.

Schallberechnung

So gehen wir vor

Erst messen und rechnen, dann schrauben. Sie wissen vor jeder Maßnahme, was sie kostet und was sie bringt.

  1. Daten auslesen. Laufzeiten, Schaltzyklen, Temperaturen, Heizstab-Anteil und Arbeitszahl der letzten Heizperiode.
  2. Haus aufnehmen. Räume, Heizflächen, Rohrnetz, Speicher und Aufstellort.
  3. Nachrechnen. Unser Ingenieur ermittelt die tatsächliche Heizlast und die nötigen Volumenströme und Temperaturen.
  4. Einstellen und umbauen. Abgleich, Heizkurve, Regelung – und nur dort Umbauten, wo sie sich lohnen.
  5. Nachmessen. Wir vergleichen den Verbrauch vor und nach der Optimierung.

Lassen Sie Ihre Anlage prüfen

Nennen Sie uns Hersteller, Baujahr und den Stromverbrauch des letzten Jahres. Wir sagen Ihnen, ob sich eine Prüfung lohnt.

Onur Dönmez, Ansprechpartner bei M&M Wärmepumpen
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